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Wie wahrscheinlich ist ein Blackout in Deutschland wirklich?

Ein flächendeckender Blackout in Deutschland gilt als unwahrscheinlich. 2024 fiel der Strom je Anschluss im Schnitt nur 11,7 Minuten aus. Regionale Ausfälle über mehrere Tage kommen dennoch vor: Im Januar 2026 dauerte die Wiederversorgung in vier Berliner Stadtteilen rund vier Tage.

Stahlgittermast einer Hochspannungsleitung von unten fotografiert

Kurz zusammengefasst: Die Bundesnetzagentur meldet für 2024 eine durchschnittliche Unterbrechung von 11,7 Minuten je Letztverbraucher, 2023 waren es 12,8 Minuten, der Zehnjahresdurchschnitt liegt bei 12,7 Minuten. Ein Blackout, also der großflächige und lang andauernde Ausfall ganzer Regionen oder Länder, gilt nach Einschätzung von cleanthinking.de als wahrscheinlich nicht eintretend. Real sind regionale Ausfälle: In Berlin waren im Januar 2026 etwa 45.400 Haushalte rund vier Tage ohne Strom. Die Vorsorge richtet sich damit am regionalen Mehrtagesausfall aus, nicht am Blackout.

Was unterscheidet einen Blackout von einem regionalen Stromausfall?

Ein Blackout ist der großflächige, lang andauernde und unkontrollierte Ausfall, der ganze Regionen oder Länder vom Netz nimmt. Ein regionaler Stromausfall bleibt örtlich begrenzt, während das restliche Netz weiterläuft. Regionale Ausfälle sind in der Statistik der Netzbetreiber alltäglich, ein Blackout gilt als unwahrscheinlich.

Der Unterschied entscheidet über die Art der Vorsorge. Bei einem regionalen Ausfall funktionieren Supermärkte, Tankstellen und Hilfsdienste in den Nachbarorten weiter, Hilfe kommt von außen. Bei einem Blackout fällt diese Unterstützung weg, weil große Teile des Landes gleichzeitig betroffen sind. Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag warnte 2011, die Folgen eines großräumigen Ausfalls könnten einer „nationalen Katastrophe zumindest nahekommen“.

Wie zuverlässig ist das deutsche Stromnetz?

Das deutsche Stromnetz fiel 2024 je Letztverbraucher im Durchschnitt 11,7 Minuten aus (SAIDI-Wert). 2023 waren es 12,8 Minuten, der Zehnjahresdurchschnitt liegt bei 12,7 Minuten. Die Bundesnetzagentur wertete 164.645 Meldungen von 830 Netzbetreibern aus.

SAIDI steht für System Average Interruption Duration Index und gibt die durchschnittliche Stromversorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Minuten an. Gezählt werden ungeplante Unterbrechungen, die länger als drei Minuten dauern und nicht auf höhere Gewalt zurückgehen. Im europäischen Vergleich steht Deutschland gut da: Nach Angaben von cleanthinking.de liegt Spanien bei etwa 59 Minuten, Frankreich bei etwa 51 Minuten. Die Bundesnetzagentur veröffentlichte die Zahlen für 2024 am 9. Oktober 2025.

Expert Insight: 164.645 gemeldete Unterbrechungen in einem Jahr entsprechen rund 450 Meldungen pro Tag. Stromausfälle sind in Nieder- und Mittelspannung also Alltag der Netzbetreiber. Gleichzeitig ist der einzelne Anschluss im Jahresdurchschnitt nur etwa zwölf Minuten betroffen. Beide Zahlen stimmen, sie beschreiben nur verschiedene Blickwinkel: das Netz als Ganzes und den einzelnen Haushalt.

Welche Stromausfälle gab es zuletzt in Deutschland?

Im Januar 2026 verloren in Berlin 45.400 Haushalte und 2.200 Gewerbekunden in vier Stadtteilen den Strom, nachdem eine Kabelbrücke über den Teltowkanal abgebrannt war. Die Wiederversorgung dauerte bis zum 7. Januar, insgesamt etwa vier Tage für das betroffene Gebiet.

Der Berliner Fall zeigt, wie groß der Abstand zwischen Statistik und Erleben sein kann. Vier Tage entsprechen 96 Stunden ohne Netzstrom und damit mehr als der Einstiegsvorrat von drei Tagen, den das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) nennt. Auf Bundesebene verschwindet ein solches Ereignis in einem Durchschnitt über Millionen Anschlüsse, für die betroffenen Haushalte ist es der Ernstfall.

Wichtiger Hinweis: Ein Notstromaggregat mit Verbrennungsmotor darf nur im Freien laufen, weil die Abgase Kohlenmonoxid enthalten. Der Anschluss an die Hausinstallation gehört ausschließlich über eine fachgerecht installierte Umschalteinrichtung in die Hand einer Elektrofachkraft, sonst droht Rückspeisung ins öffentliche Netz und Lebensgefahr für Netztechniker.

Wie lange sollte die eigene Vorsorge reichen?

Das BBK empfiehlt einen Vorrat für möglichst zehn Tage und mindestens drei Tage als Einstieg, dazu mindestens 2 Liter Wasser pro Person und Tag. Der Berliner Ausfall vom Januar 2026 dauerte rund vier Tage und überschritt damit den Einstiegswert.

Die Vorsorge lässt sich in drei Stufen aufbauen. Für die ersten Stunden reichen Licht und Information: eine Taschenlampe, ein Kurbelradio wie das Roxicosly-Kurbelradio und geladene Powerbanks. Für mehrere Tage kommen Wasser- und Lebensmittelvorrat nach der BBK-Checkliste dazu, außerdem Licht ohne Strom, wie im Artikel zum Kerzenvorrat beschrieben. Wer Kühlschrank, Heizungspumpe oder medizinische Geräte versorgen muss, braucht eine eigene Stromquelle.

Welche Stromquelle passt zu welcher Ausfalldauer?

Für kurze Ausfälle genügen Powerbanks, für mehrtägige Ausfälle mit Dauerverbrauchern braucht es ein Aggregat oder einen Speicher mit Notstromfunktion. Ein normales Balkonkraftwerk liefert bei Netzausfall keinen Strom, weil der NA-Schutz den Wechselrichter automatisch abschaltet.

Die Vergleichsartikel zu Benzin-Notstromaggregaten und Diesel-Notstromaggregaten zeigen, welche Geräte für welche Leistung infrage kommen. Warum ein Balkonkraftwerk allein nicht reicht und was für den Inselbetrieb zusätzlich nötig ist, steht im Artikel Balkonkraftwerk als Krisen-Backup. Einen Überblick über Vorbereitungen jenseits der Technik gibt der Beitrag Stromausfall: Prepper und die Vorbereitung.

Meine Einschätzung: Die gängige Lesart lautet: 11,7 Minuten Ausfall pro Jahr, also kein Handlungsbedarf. Die Zahl misst aber etwas anderes. SAIDI mittelt über alle Anschlüsse und zählt nur ungeplante Unterbrechungen ohne höhere Gewalt, die länger als drei Minuten dauern. Ein Ereignis wie in Berlin, bei dem 45.400 Haushalte vier Tage lang ohne Strom sind, sagt über die Zuverlässigkeit des Gesamtnetzes wenig und über das Risiko des einzelnen Haushalts viel. Das eigentliche Planungsszenario ist deshalb nicht der Blackout, sondern der regionale Ausfall von drei bis zehn Tagen. Genau darauf zielt die BBK-Empfehlung.

Das Wichtigste in Kürze:

  • SAIDI 2024: 11,7 Minuten je Letztverbraucher (2023: 12,8; Zehnjahresschnitt: 12,7)
  • 164.645 Meldungen von 830 Netzbetreibern, rund 450 Unterbrechungen pro Tag
  • Berlin, Januar 2026: 45.400 Haushalte, rund vier Tage ohne Strom
  • BBK: Vorrat für möglichst 10 Tage, mindestens 3 Tage, 2 Liter Wasser pro Person und Tag
  • Balkonkraftwerke schalten bei Netzausfall ab, Notstrom braucht Aggregat oder Speicher mit Inselbetrieb

Häufige Fragen zu Stromausfall und Blackout

Was bedeutet der SAIDI-Wert?
SAIDI gibt die durchschnittliche Dauer der Stromunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher in Minuten an. Gezählt werden ungeplante Unterbrechungen über drei Minuten ohne höhere Gewalt. Für 2024 liegt der Wert bei 11,7 Minuten.
Wie viele Stromausfälle gibt es in Deutschland pro Jahr?
Für 2024 wurden 164.645 Versorgungsunterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung gemeldet, das sind rund 450 pro Tag.
Reicht ein Vorrat für drei Tage aus?
Das BBK nennt drei Tage als Einstiegswert und zehn Tage als Ziel. Der Berliner Ausfall vom Januar 2026 dauerte rund vier Tage, ein reiner Drei-Tage-Vorrat hätte dort nicht gereicht.
Wo erfahre ich, wie lange ein Ausfall dauert?
Auskunft gibt der zuständige Netzbetreiber, dessen Störungsnummer in der Regel auf der Stromrechnung steht. Ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio liefert zusätzlich Durchsagen von Behörden, wenn Internet und Mobilfunk ausfallen.

Quellen und weiterführende Literatur

  • Versorgungsunterbrechungen Strom in 2024 gegenüber Vorjahr gesunken · bundesnetzagentur.de · Pressemitteilung vom 9. Oktober 2025 mit SAIDI-Werten 2024, 2023 und Zehnjahresdurchschnitt.
  • Blackout Deutschland: Wie groß ist das Risiko? · cleanthinking.de · Definition Blackout, Einordnung der Wahrscheinlichkeit, Berliner Stromausfall vom Januar 2026 und europäischer SAIDI-Vergleich.
  • Essen und Trinken bevorraten · bbk.bund.de · Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz zu Vorratsdauer und Trinkwasser.

BBK-Checkliste für den Krisenfall: Was das Bundesamt für Bevölkerungsschutz konkret empfiehlt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt pro Person mindestens 2 Liter Wasser täglich und einen Vorrat für 10 Tage. Die Behörde nennt konkrete Lebensmittelkategorien, aber keine festen Portionsgrößen – die liefert stattdessen ein separater Vorratskalkulator des Bundesministeriums für Ernährung.

BBK-Checkliste für den Krisenfall

Kurz zusammengefasst: Das BBK empfiehlt 2 Liter Wasser pro Person und Tag (1,5 Liter Trinken, 0,5 Liter Kochen) und einen Vorrat für 10 Tage, mindestens aber 3 Tage als Einstieg. Bei Lebensmitteln nennt die Behörde Kategorien wie Konserven, Trockenfrüchte und Nüsse, aber keine Mengenangaben – dafür gibt es den kostenlosen Vorratskalkulator unter ernaehrungsvorsorge.de. Ergänzend fordert das BBK Bargeld, ein batteriebetriebenes Radio, eine Taschenlampe und eine Hausapotheke.

Wie viel Trinkwasser empfiehlt das BBK pro Person und Tag?

Das BBK setzt den Mindestbedarf bei 2 Litern Wasser pro Person und Tag an. Davon entfallen 1,5 Liter auf reines Trinken, die restlichen 0,5 Liter sind für das Kochen eingeplant. Bei einem Vier-Personen-Haushalt und dem BBK-Zielwert von 10 Tagen ergibt das 80 Liter Wasser – ohne Wasser für Hygiene, Geschirrspülen oder Toilettenspülung, die bei einem echten Ausfall der Wasserversorgung zusätzlich anfallen.

Die 2 Liter sind ein Minimum für gemäßigtes Klima und normale körperliche Aktivität. Stillende, Schwangere, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen haben einen höheren Bedarf, den das BBK nicht separat beziffert. Für die Lagerung eignen sich handelsübliche Wasserkanister aus lebensmittelechtem Kunststoff, wie sie auch für Faltkanister und Wasserbeutel beschrieben sind.

Expert Insight: Wasser aus dem eigenen Wasserhahn hält sich in einem sauberen, lichtdicht verschlossenen Kanister erfahrungsgemäß 6 bis 12 Monate ohne Zusatzstoffe, bevor sich Geschmack und Keimzahl spürbar verändern. Wer den Vorrat nicht alle paar Monate austauschen will, greift stattdessen zu Wasserkonservierungsmitteln auf Silberionen-Basis – die verlängern die Lagerfähigkeit auf mehrere Jahre, ohne dass vor dem Trinken eine Aufbereitung nötig wird.

Wie lange soll der Vorrat laut BBK reichen — 3 oder 10 Tage?

Das BBK nennt zwei Zeiträume, die häufig verwechselt werden. Das Idealziel liegt bei 10 Tagen Selbstversorgung ohne Zugriff auf Supermarkt, Trinkwasserversorgung oder Stromnetz. Für alle, die gerade erst mit dem Vorrat anfangen, empfiehlt die Behörde 3 Tage als realistischen ersten Meilenstein.

Der 10-Tage-Zeitraum orientiert sich an der EU-weiten Empfehlung für zivile Krisenvorsorge, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 verstärkt kommuniziert wurde. 10 Tage decken die typische Dauer ab, die Rettungskräfte und Behörden brauchen, um nach einem regionalen Stromausfall, Hochwasser oder einer Gasmangellage wieder eine funktionierende Grundversorgung herzustellen.

Welche Lebensmittel gehören laut BBK in den Notvorrat?

Das BBK nennt 6 Lebensmittelkategorien als Beispiele: Trockenfrüchte, Konserven mit Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch, Trockenfleisch beziehungsweise Trockenwurst, Nüsse, Zwieback und Müsliriegel. Gemeinsames Merkmal aller 6 Kategorien: Sie halten sich bei Zimmertemperatur mehrere Monate bis Jahre und brauchen keine Kühlung.

Konkrete Mengen pro Person nennt das BBK bewusst nicht, weil Energiebedarf und Ernährungsgewohnheiten stark variieren. Stattdessen verweist die Behörde auf den Vorratskalkulator des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft unter ernaehrungsvorsorge.de, der aus Haushaltsgröße und Vorratsdauer eine individuelle Einkaufsliste errechnet. Wer bereits Notration-Vorräte wie NRG-5-Notrationen oder MRE-Verpflegungspakete im Haus hat, kann diese als Ergänzung zur BBK-Kategorienliste einplanen, nicht als vollständigen Ersatz.

Wichtiger Hinweis: Konserven und Trockenware verlieren nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht automatisch ihre Genießbarkeit, aber Nährwert und Geschmack nehmen ab. Ein Vorrat ohne Rotationsplan wird im Ernstfall zum Problem, wenn große Teile gleichzeitig ablaufen. Ein Kontrolltermin alle 6 Monate im Kalender verhindert, dass der komplette Vorrat auf einmal ausgetauscht werden muss.

Welche Ausrüstung fordert das BBK zusätzlich zu Essen und Trinken?

Neben Wasser und Lebensmitteln nennt das BBK 5 weitere Ausrüstungsbereiche: ein batteriebetriebenes oder kurbelbetriebenes Radio für Informationen bei Stromausfall, eine funktionierende Taschenlampe mit Ersatzbatterien, eine gut sortierte Hausapotheke, wichtige Dokumente in einer griffbereiten Mappe und einen Bargeldvorrat, weil Kartenzahlung bei Stromausfall häufig ausfällt.

Für das Radio bietet sich ein Gerät mit Kurbel- und Solarladefunktion an, das unabhängig von Batterien läuft, etwa Modelle wie in der Roxicosly-Kurbelradio-Beschreibung vorgestellt. Für die Taschenlampe empfiehlt sich ein Modell mit mehreren Helligkeitsstufen, wie es der Artikel zur Prepper-Taschenlampe beschreibt.

Wie berechnet man die richtige Vorratsmenge für den eigenen Haushalt?

Der Vorratskalkulator des BMEL arbeitet mit 3 Eingabewerten: Anzahl der Personen im Haushalt, Altersgruppen und gewünschte Vorratsdauer in Tagen. Aus diesen Werten errechnet das Tool eine Einkaufsliste mit Mengenangaben in Kilogramm und Litern pro Lebensmittelkategorie.

Für einen Zwei-Personen-Haushalt mit 10-Tage-Ziel ergibt sich daraus üblicherweise ein Wasserbedarf von 40 Litern, während der Lebensmittelbedarf je nach Kalorienbedarf zwischen 15 und 20 Kilogramm Trockenmasse liegt. Diese Werte dienen als Orientierung, nicht als feste Vorgabe – Haushalte mit Kindern, älteren Menschen oder besonderen Ernährungsbedürfnissen weichen davon ab.

Welche Fehler machen die meisten Haushalte beim Vorrat-Aufbau?

3 Fehler tauchen bei der BBK-Checkliste besonders häufig auf: Erstens wird der Wasserbedarf für Hygiene und Kochen unterschätzt, weil nur die 1,5 Liter Trinkwasser eingeplant werden. Zweitens fehlt ein Rotationssystem, sodass Vorräte gleichzeitig ablaufen. Drittens wird die Notausrüstung (Radio, Taschenlampe, Dokumente) nachrangig behandelt, obwohl sie bei einem echten Stromausfall oft wichtiger ist als zusätzliche Kalorien.

Meine Einschätzung: Die häufigste Lücke liegt nicht bei Wasser oder Lebensmitteln, sondern beim Bargeldvorrat. Viele Haushalte haben zwar Konserven im Keller, aber keine 200 bis 300 Euro in kleinen Scheinen griffbereit. Bei einem großflächigen Stromausfall funktionieren Kartenterminals und Geldautomaten nicht mehr, während Bäcker und Tankstellen mit Notstromaggregat oft weiterverkaufen – nur eben ausschließlich gegen Bargeld. Wer die BBK-Liste abarbeitet, sollte den Bargeldpunkt nicht als Nebensache behandeln.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 2 Liter Wasser pro Person und Tag, davon 1,5 Liter zum Trinken
  • 10 Tage Vorratsdauer als Ziel, 3 Tage als Einstiegs-Minimum
  • 6 BBK-Lebensmittelkategorien: Trockenfrüchte, Konserven, Trockenfleisch, Nüsse, Zwieback, Müsliriegel
  • Kostenloser Vorratskalkulator unter ernaehrungsvorsorge.de für individuelle Mengen
  • Radio, Taschenlampe, Hausapotheke, Dokumente und Bargeld gehören zusätzlich zur Liste

Häufige Fragen zur BBK-Checkliste

Gibt es die BBK-Checkliste auch als PDF zum Download?
Ja, das BBK veröffentlicht den Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ als kostenloses PDF auf bbk.bund.de. Darin sind die Empfehlungen zu Wasser, Lebensmitteln und Ausrüstung ausführlicher beschrieben als auf der Website.
Reicht ein 3-Tage-Vorrat für den Anfang aus?
Das BBK nennt 3 Tage ausdrücklich als Einstiegsziel für Haushalte, die noch keinen Vorrat haben, nicht als empfohlenes Endziel. Die Behörde rät, den Vorrat schrittweise bis auf 10 Tage auszubauen.
Muss der Notvorrat aus speziellen Prepper-Produkten bestehen?
Nein. Das BBK nennt bewusst normale Supermarkt-Lebensmittel wie Konserven, Nüsse und Trockenfrüchte. Spezielle Langzeit-Notrationen sind eine Ergänzung, kein Ersatz für die BBK-Grundliste.
Was passiert, wenn der Vorrat abläuft, bevor er gebraucht wird?
Abgelaufene Konserven und Trockenware verlieren Geschmack und Nährwert, sind aber meist noch länger genießbar als das Datum angibt. Ein Rotationsplan mit halbjährlicher Kontrolle verhindert, dass große Mengen gleichzeitig entsorgt werden müssen.

Quellen und weiterführende Literatur

  • BBK – Essen und Trinken bevorraten · bbk.bund.de · Offizielle Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz mit den Basis-Empfehlungen zu Wasser- und Lebensmittelvorrat.
  • BBK-Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ (PDF) · bbk.bund.de · Ausführlicher Behörden-Ratgeber mit der vollständigen Checkliste inklusive Ausrüstung und Dokumenten.
  • Vorratskalkulator · ernaehrungsvorsorge.de · Tool des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zur individuellen Berechnung der Vorratsmenge.
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